Im November war ich gleich auf drei Märkten unterwegs – und jeder einzelne hatte seinen ganz eigenen Zauber.
Den Anfang machte der Maritimarkt in Windhaag bei Perg. Schon die Anreise war ein kleines Erlebnis, denn die Landschaft lag in zartem Nebel und wirkte fast ein bisschen mystisch, als hätte jemand ein Märchenbuch aufgeschlagen. Viele Besucher strömten durch den Markt, und es gab so viel Schönes zu entdecken – wunderbares Handwerk und liebevoll gestaltetes Kunsthandwerk, das man als Besucher wirklich genießen konnte. Die Stimmung war warm und herzlich, trotz der kühlen Novemberluft. Und das schönste für mich, meine Mama war das erste mal auf einem Markt mit und hat nun wieder einen weiteren Eoinblick in meine Arbeit gewonnen.
Weiter ging es dann nach Oberneukirchen zum Brauchtumsmarkt. Dort verwandelt sich der ganze Ort – wirklich der ganze Ort– in ein einziges großes Marktgelände. Häuser, der Marktplatz, der Stadl… überall wurde gearbeitet, ausgestellt, gekocht und verkauft. Als Besucher konnte man locker Stunden verbringen und hatte immer noch das Gefühl, etwas übersehen zu haben. Das Angebot an Handwerk und Kunsthandwerk war beeindruckend und auch die kulinarische Seite kam keinesfalls zu kurz. Ein Markt wie ein kleines Dorf-Festspiel – lebendig, vielfältig und voller Begegnungen.
Zum Abschluss des Marktmonats führte mich mein Weg ins Schloss Weitra, im schönen Waldviertel, nahe der tschechischen Grenze. Dieser Ort hat etwas Besonderes – das Schloss thront über der Altstadt, und gemeinsam bilden sie eine wunderschöne Kulisse, die gerade im Advent unglaublich stimmungsvoll wirkt.
In den historischen Räumen des Schlosses gab es viel zu bestaunen, und auch draußen in der Altstadt wurden die Besucher fündig. Am Sonntag hatte ich dann Unterstützung von der lieben Gudrun, die fleißig am Spinnrad saß und den Besuchern zeigte, wie aus Wolle ein Faden entsteht. Das hat viele zum Staunen gebracht – und mir selbst jedes Mal wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Ein Markt, wie man ihn sich für die Adventzeit wünscht: ein Ort voller Geschenkideen, handgemachten Besonderheiten und einer Atmosphäre, die schon ein kleines bisschen nach Weihnachten duftet.



















































