Winter ist Schneemannzeit

Winter ist Schneemannzeit

Ich liebe ja diese kleinen Schneemänner – wirklich, ich könnte sie stundenlang anschauen. Sie sind einfach zu süß! Und ich darf das sagen, schließlich bin ich ihre Mama.
Doch bis so ein kleiner Geselle das Licht der Welt erblickt, wartet eine ganze Menge Arbeit auf mich.

Zuerst werden die einzelnen Kugeln gefilzt – sorgfältig, liebevoll, immer wieder gedreht, bis sie perfekt rund sind. Dann baue ich die Körper zusammen, Punkt für Punkt. Die schwarzen Kohlenknöpfe werden aufgefilzt, ganz fein und präzise, damit jeder Schneemann seinen eigenen Charakter bekommt.
Und dann kommt das Gesicht: ein scheues Lächeln, ein neugieriger Blick und selbstverständlich eine kleine, süße Nase, ohne die ein Schneemann doch gar nicht komplett wäre.

Danach brauchen meine Schneemänner noch etwas zum Anziehen – eine gemütliche Haube, ein kuscheliger Schal – und natürlich Hände, denn die werden später dringend benötigt. Schließlich bekommt jeder meiner kleinen Freunde seine ganz persönliche Landschaft, in der er sich austoben kann.

Ob Schneeballwerfen, Schlittenfahren, Geschenke bringen, Post austragen, Skifahren oder den Weihnachtsbaum schmücken – meine kleinen Schneemänner sind unglaublich beschäftigt. Jeder einzelne von ihnen erzählt eine eigene kleine Geschichte, und genau das macht sie so besonders.

Ganz allein wäre das alles gar nicht zu schaffen gewesen. Darum ein riesengroßes Dankeschön an die liebe Margot und die liebe Gudrun, die mir bei so manchem Handgriff geholfen haben, damit die kleinen Kerle rechtzeitig fertig wurden.

Und ein besonders dickes Danke geht an meine Eltern: Mama hat unermüdlich gestrickt, und Papa hat den Untergrund für die Landschaften gebaut. Ohne euch wären die Schneemänner nur halb so schön geworden.